Eine Reise zum Stilfserjoch 2008

Reiseroute:  Rottenschwil nach Prad am Stilfserjoch

 

Rottenschwil / Baar / Menzingen / Wollerau / Pfäffikon / Lachen / Bilten / Niederurnen / Näfels /
Mollis / Walenstadt / Bad Ragaz /Mastrils /  Landquart /  Davos / 
Von Davos über den Flüelapass nach Susch / Zernez /
Von Zernez über den Ofenpass nach Sta.Maria.
Von Sta.Maria zum Umprailpass
Umprailpass über Grenze zur Stilfserjoch Passhöhe.
Talfahrt nach Spondinig zu unserm Hotel

Montag 28.07.08 Abfahrt 8.10 Uhr
Kilometerstand 32166

Die erste Passhöhe ist in Sicht. Flüelapass 2383 m.ü. M.
Kleine Pause für meine Ehefrau, den Jeep und mich. Nach der Stärkung  fuhren wir über den Ofenpass zum Umbrailpass.
Ein Teilstück über den Umbrailpass ist noch Naturstrasse.
Montagnachmittags um 15.05 waren wir fast alleine auf der Passstrasse.
Ein Blick zurück.
 
Und immer noch alleine unterwegs auf der Passstrasse zur Umbrailhöhe
 
Die dritte Passhöhe an diesem Tag.  Zeit 15.24 Nächstes Ziel Passhöhe Stilfserjoch.
Passhöhe Stilfserjoch 2757 m.ü.M.  Zeit 15.33 Auf dieser Höhe ist es auch im Sommer ziemlich kalt.
Blick Richtung Spondinig, unser Zielort an diesem Tag.
 
Restaurant Tibet oberhalb der Passhöhe vom Stilfserjoch.
Unser Hotel in Spondinig  Vinschgau im Südtirol
www.hotel.posthirsch.suedtirol.com
Thomas der Chef vom Hotel hat grosses Verständnis für Oldtimerfahrer und ihre Wünsche. Auch bei Routenplanungen steht er jederzeit mit seinem grossen Wissen vom Südtirol zur Verfügung. Wir können dieses Hotel nur empfehlen.
Lieber Thomas
An dieser Stelle bedanken wir uns ganz Herzlich für Deine Freundschaft und die guten Vorschläge. Du hattest immer Zeit für mich, auch bei sehr viel Arbeit in der Gaststube.
Nochmals besten Dank und Grüsse von Bethli und Rolf

Ankunft im Hotel cirka 16.00
Kilometerstand 32459
Gefahrene Kilometer 293

 

Dienstag 29.07.08
Rundreise: Gampenjoch / Mendelpass

Reiseroute:
Prad, Meran, Lana, Gampenjoch, Fondo, Cagno.
Cles am lago di S. Giustina.
Dermula, Sarnonici, Mendelpass, St.Michele,
St. Pauls, Andrian Nals, Prissain, Tisens, Lana, Prad.

 

 
 
Da die Hauptstrasse durch jedes kleine Dorf führte, fragte ich bei einem Garagisten nach ob dies wirklich die Hauptstrasse nach Prad sei. Bei dieser Begegnung lernte ich Manfred kennen. Wie sich herausstellte hat Manfred von seinem Vater, welcher viele Jahre Willys Jeeps repariert und restauriert hat, die liebe zu den Willys übernommen.

Gefahrene Kilometer 244


Mittwoch 30.07.08

Reiseroute : Prad, Stilfserjoch, Meran,
Umbrailpass, Sta.Maria
, Prad.

Der Wirt vom Hotel Post in Spondinig hat in seiner Garage extra Platz für mein Willys mit Anhänger geschaffen.
Auf der Fahrt zum Pass. Oh! Jetzt wird es eng. Also eine Ausweichstelle suchen.
Ein Blick zurück, während der Bus vorbeifährt.
 
Ein Versuch, die Wegstrecke zu filmen. Sobald ich gelernt habe wie ich ein Video ins Netz aufschalte, werde ich einen kleinen Film zeigen.
Auf der Passhöhe angekommen, meinte der geschäftstüchtige Wurstbrater! Wenn Du schon auf meinem Parkplatz stehst, dann wirst Du auch deinen Hunger bei mir stillen.
Schau, So gute Würste habe ich. Noch so gern, lies ich mich dazu überreden.
Der Junge fragte mich ganz schüchtern: Darf mein Papa von mir und dem Jeep ein Foto machen. Wenn eine Person so höfflich ist und fragt, muss man dies auch belohnen.
Also ein Foto im Jeep.
Blick zur Strassenpasshöhe Stilfserjoch. Von der Passhöhe zum Restaurant Tibet hat Bethli ( meine Ehefrau) noch einen kleine Filmaufnahme gemacht. Als sie die Strecke von cirka 300 Meter zum Restaurant zu Fuss überwunden hatte, meinte sie zu mir, es geht mir gar nicht gut. Als es ihr nach der Kaffeepause nicht besser ging, entschlossen wir uns nach Bormio zu fahren.
Noch schnell einige Fotos, bevor wir nach Bormio fahren.
Wenn ich so denke: Diese Strasse sind wir mit unsrem Willys mit Anhänger gefahren.
Was für eine Leistung für den Jeep, hat er doch bald sechzig Jahre auf dem Buckel.
 
 
 
 
Noch ein Blick zu den Wolken, wird s Wetter halten.
Kleiner Brückentest bei der Abfahrt vom Pass.
Schon gewaltig, diese Strassenführung
 
Wenn du den weissen Strassenpfählen folgst, kannst du die Strassenführung verfolgen.
 
 
Noch ein kleiner Rast, um die Höhendifferenz auszugleichen um dann nach Bormio zu fahren.
In Bormio suchten wir eine Apotheke auf, leider bis 15.00 Uhr geschlossen. Da es 12.30 war, wollten wir nicht so lange warten und fuhren ins nächste Spital. Nach dreiviertel Stunden stand fest, Bethli hat den mehrfachen Höhenwechsel der letzten drei Tage nicht so gut vertragen. Auf anraten der Ärztin haben wir dann in Bormio Übernachtet.

Gefahrene Kilometer 66


Donnerstag 31.07.08

Am Donnerstag fuhren wir ganz gemütlich über den Umbrail nach Spondinig.

Gefahrene Kilometer 58

                                         Am Späteren Donnerstagnachmittag fuhren wir noch auf den Reschenpass
 für einen kleinen Spaziergang auf 1507 m.ü.M
.

Gefahrene Kilometer 68
 

Freitag 1. August.
Wandertag

Am Freitag wurde meiner Frau zuliebe ein Wandertag eingelegt.
Also auf ins Schnalstal.
 Natürlich mit Jeep und Anhänger.
Über diesen Entscheid war Bethli als Sammlerin später sehr froh.

Welchen Weg nehmen wir.
Der genaue Beobachter sieht, dass ich sogar Wanderschuhe besitze.
Gegenverkehr.
 
Soll ich ihn mitnehmen? 
Hoffentlich hält die Brücke.
 
Die Bretter sehen nicht alle vertrauenswürdig aus
Bethli bei ihrer Lieblingsbeschäftigung.
 
Sammeln macht müde.

 

Was meinst du: Ist die Wurzel zu gross um sie mitzunehmen? meinte Bethli. Da ich die Sammelleidenschaft meiner Frau kenne, habe ich lange überlegt ob es eine Möglichkeit gibt um die Wurzel nach Hause zu nehmen. Leider habe ich keine gefunden. Als kleiner Trost habe ich ihr ein Bier im nächsten Restaurant versprochen.
Beim genaueren Betrachten des Hotels haben wir uns entschlossen, das Bier doch später in einem andern Lokal zu Trinken.
Aus lauter Durst habe ich in der Höhle nachgeschaut, vielleicht ist der Wirt umgezogen.
Da vorne bei den Häusern steht mein Jeep bei einem Bauern in Sicherheit.
Als kleiner Trost habe ich doch noch eine Wurzel für mein geliebtes Bethli gefunden.
 
Nun wisst ihr auch, warum ich fast immer ein Anhänger mitführe.

Gefahrene Kilometer 108
Wanderung 3 Stunden

Samstag 2. 08.08

Für diesen Tag habe ich mir vorgenommen, alleine das heisst ohne Bethli und Anhänger aufs Stilfserjoch zu fahren.
Morgens cirka 8.00 fuhr ich in
Spondinig los um möglichst wenig Verkehr zu haben.
Tank nur halb fühlen um Gewicht zu sparen.
 

Schöne Strecke auch für einen Oldi
Bis zu dieser Ausweichstelle habe ich meinen Willys gejagt. Aber bis ganz hinauf! Nein das tu ich dem Motor nicht an.
Nochmals einige Blicke in die fantastische Berglandschaft und nun werde ich vernünftig zum Hotel zurückfahren.
 
 


Sonntag 3. 08.08
Heimfahrt

Ein letzter Blick aus unserem Hotelzimmerfenster. Gutes Wetter für die Heimfahrt.
Erster halt kurz vor dem Flüelapass. Kurz nach der Passhöhe vom Flüela haben wir
1000 Kilometer auf unserer Ferienreise zurück gelegt. Viele Automobilisten haben geglaubt, wir hätten ein Hirschgeweih auf dem Anhänger.
Ein wehmütiger Blick zurück.

Um cirka 16.00 Uhr sind wir in Rottenschwil angekommen.

Gefahrene Kilometer am Sonntag 286
Kilometerstand 33363
Gesamt zurückgelegte Kilometer 1197
Mit dem Willys hatten wir keine technischen Probleme.